Musiklegende Chuck Berry ist tot. (18. Oktober 1926 – 18.März 2017)

Ohne ihn hätten es wohl keine Beatles, Stones oder 100 andere Bands gegeben. Ohne seinen historischen Einfluss zu schmälern, muss man allerdings einige Facts gerade rücken. Das berühmte Chuck Berry Riff wurde leider nicht von ihm erfunden, sondern von einem gewissen Carl Hogan. Dieser Carl Hogan war der Gitarrist in Louis Jordan’s Big Band, und spielte das Riff zum ersten mal bereits 1946 auf dem Titel „Ain’t That Just Like A Woman“ (leicht auf YouTube zu finden). Auch ist allgemein bekannt, das ein Grossteil der Berry Ideen in Wirklichkeit von seinem Pianisten Johnny Johnson stammten. Berry ist seinerzeit in Johnson’s Band eingestiegen, und hat die Gruppe dann „gekapert“. Eben alles nur geklaut. Trotzdem R.I.P.

Durchschnittsmenschen

Abraham Lincoln (1809-1865), der 16. Präsident der USA, war zu einer Wahlversammlung eingeladen. Als er zum Rednerpult ging, hörte er, wie jemand sagte: „Der sieht ganz normal aus, wie ein Durchschnittsmensch.“ Lincoln wandte sich dem Sprecher zu: „Sir, unser Gott im Himmel bevorzugt Durchschnittsmenschen. Deshalb hat er so viele von ihnen geschaffen.“

„Mein Leben lang habe ich treu an dich geglaubt. Warum hast du mich nicht gerettet?“

Ein gläubiger Mensch rettet sich während einer riesigen Überschwemmung auf das Dach seines Hauses. Die Fluten steigen und steigen. Eine Rettungsmannschaft kommt mit einem Boot vorbei und bietet  an,  ihn  mitzunehmen.  „Nein, danke“, sagt da der Mann, „Gott wird mich retten!“ Die Nacht bricht an und das Wasser steigt  weiter. Der Mann klettert auf den Schornstein. Wieder kommt ein Boot vorbei und die Helfer rufen: „Steig  ein!“ – „Nein, danke“, erwidert der Mann erneut, „Gott wird mich retten!“ Schließlich kommt ein Hubschrauber. Die Besatzung sieht ihn im Scheinwerferlicht auf dem Schornstein sitzen, das Wasser bis zum Kinn. „Nehmen Sie die Strickleiter“, ruft einer der Männer. „Nein, danke“, antwortet der Mann, „Gott wird mich retten!“. Das Wasser steigt weiter und der Mann ertrinkt. Als er in den Himmel kommt, beschwert er sich bei Gott: „Mein Leben lang habe ich treu an dich geglaubt. Warum hast du mich nicht gerettet?“ Da sieht ihn Gott erstaunt an und sagt: „Ich habe dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt. Worauf hast du gewartet?“

Selig sind, die über sich selbst lachen können, denn sie werden sich köstlich amüsieren.

Selig sind, die über sich selbst lachen können, denn sie werden sich köstlich amüsieren.
Selig sind, die einen Berg von einem Maulwurfhügel unterscheiden können, denn es wird ihnen viel Ärger erspart bleiben.
Selig sind, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür eine Entschuldigung suchen zu müssen. Sie werden Weise genannt werden.
Selig sind, die schweigen und zuhören können. Sie werden viel Neues lernen.
Selig seid ihr, wenn ihr ein Lächeln bewundern und eine Grimasse vergessen könnt. Euer Weg wird voller Sonnenschein sein.
Selig seid ihr, wenn ihr das Benehmen anderer immer mit Wohlwollen beurteilen könnt. Man wird euch für naiv halten, aber die Liebe fordert es.
Selig, die vor dem Handeln nachdenken und vor dem Nachdenken beten. Sie werden viele Dummheiten vermeiden.
Selig seid ihr, wenn ihr lächeln und schweigen könnt, wenn man euch ins Wort fällt oder euch widerspricht. Dann hat die frohe Botschaft angefangen euer Herz zu verwandeln.
Selig seid ihr vor allem, wenn ihr den Herrn erkennt in allen, die euch begegnen, denn dann habt ihr das wahre Licht und die echte Weisheit gefunden. Kleine Schwestern Jesu, Paris

Gott kommt zu Besuch

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.
„Zu mir?“ rief er. „In mein Haus?“
Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!“ jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“
Also riss er alle Fenster und Türen auf und rief hinaus: „Brüder, Freunde, Leute! Helft mir aufräumen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!“
Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsächlich jemand zu Hilfe gekommen war, worüber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das Gerümpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann.
„Doch, das schaffen wir.“ sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsächlich waren sie spät am Abend fertig. Sie gingen in die Küche und der Mann deckte den Tisch.
„So“ sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?“
„Aber ich bin ja da.“ sagte der andere und setzte sich an den Tisch. „Komm, und iss mit mir.“  Von Lene Mayer-Skumanz, leicht umgeschrieben.

„Silence“

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Pater Ferreira (Liam Neeson). Bild: © 2017 Kerry Brown, Concorde Filmverleih GmbH

Wer den Skandalfilm „Die letzte Versuchung Christi“ (1988) oder „Shutter Island“ (2010) und zuletzt „The Wolf of Wall Street“ (2013) gesehen hat, dürfte überrascht sein, zu hören, dass sich der Regisseur Martin Scorsese von Jugend an suchend mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt. Einen nachhaltigen Impuls zur Vertiefung dieser Suche gab es 1988. Nach einer Sondervorführung von „Die letzte Versuchung Christi“ (in dem Film wird Jesus eine Beziehung zu Maria Magdalena unterstellt), überreichte Erzbischof Paul Moore dem Filmemacher eine Ausgabe von Shūsaku Endōs historischem Roman „Schweigen“. Das Buch hinterließ einen tiefen Eindruck. „Das Thema, das Endō hier behandelt, ist in meinem Leben seit meiner frühesten Jugend präsent“, so der Regisseur. „Ich wurde in einer streng katholischen Familie groß und beschäftigte mich stark mit Religion. Die Spiritualität des römischen Katholizismus, in die ich als Kind eintauchte, ist das Fundament meines Lebens, und diese Spiritualität hing mit dem Glauben zusammen.“ Während Scorsese den Roman las, fand er sich zu seiner eigenen Überraschung mit tiefgreifenden Fragen des Christentums konfrontiert, mit denen er „noch immer“ ringt, wie er sagt. „In der heutigen Phase meines Lebens grüble ich ständig über Themen wie Glauben und Zweifel, Schwäche oder das Schicksal des Menschen nach – und Endōs Buch berührt diese ganz direkt.“

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