Notre-Dame

„Es ist wohl kaum übertrieben zu sagen, dass ganz Europa seit Montagabend unter Schock steht. Die schrecklichen Bilder der brennenden Kathedrale im Herzen der französischen Hauptstadt, welche viele Jahrhunderte das eigentliche Herz der abendländischen Kultur darstellte, haben sich bereits unauslöschlich in das historische Bewusstsein einer ganzen Generation eingebrannt und werden wohl ebenso wie die einstürzenden ‚Twin Towers‘ Symbol für das Ende einer Epoche sein: Dort das Ende der politischen Hegemonie der USA, hier das Ende der letzten Illusion christlicher Herrschaft über Europa. Ob analog zur Osterwoche aus dem Ende ein neuer Anfang wird?“
Der Historiker David Engels

Calvin schrieb am 18. November 1552, wer Melanchthon und ihn gegeneinander ausspielen wolle,…..

Calvin schrieb am 18. November 1552, wer Melanchthon und ihn gegeneinander ausspielen wolle, tue „beiden und überhaupt der ganzen Kirche“ unrecht.
Der leise sprechende und stotternde Griechisch-Professor Philipp Melanchthon teilte Calvins Prädestinationslehre nicht, sondern gestand dem Menschen eine Fähigkeit zu, die Gnade anzunehmen. Seine Gelehrsamkeit machte ihn zu Luthers bestem Mitarbeiter.
Diese Worte Calvins sind sehr tröstlich und erbauend.

Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen.

Bild könnte enthalten: 1 Person, Kind, Nahaufnahme und im Freien
„Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Wir haben den Katalysator eingeführt, den Rußpartikelfilter eingebaut, trennen den Müll, haben jetzt bleifreies Benzin, das Rauchverbot, dämmen Häuser, lackieren mit Wasserlack, haben Doppel- und Dreifachverglasung, nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt einen sauberen Rhein, aus dem wir die Fische essen können. Wir recyceln, haben Fair Trade, Bio und Dosenpfand eingeführt und schreiben auf recyceltem Papier.
Und jetzt seid ihr an der Reihe: Verzichtet auf Smartphones, Flachbildschirme, Spielekonsolen, Tablets. Geräte, die in Ländern mit dem höchsten Co2-Ausstoß produziert werden. Fahrt mit dem Rad und verzichtet auf Fast Food.“

Frag Buddha oder Mohammed

«Wenn du zu Buddha gehst und ihn fragst: ‘Bist du der Sohn von Brahma?’, würde er sagen: ‘Mein Sohn, du bist immer noch im Tal der Illusion’. Wenn du zu Sokrates gehst und ihn fragst ‘Bist du Zeus?’, würde er dich nur auslachen. Wenn du zu Mohammed gehst und ihn fragst ‘Bist du Allah?’ würde er zuerst seine Kleider zerreissen und dir dann den Kopf abhauen. Und wenn du Konfuzius gefragt hättest ‘Bist du der Himmel?’ dann hätte er wohl geantwortet ‘Bemerkungen, die nicht dem Lauf der Natur entsprechen, verraten schlechten Geschmack’. Der Gedanke, dass ein grosser moralischer Lehrer die Worte Christi sagte, ist vom Tisch. Meiner Überzeugung nach ist ein Mann, der diese Worte sagte, entweder der Sohn Gottes oder komplett verrückt.»
«Wenn das Christentum falsch ist, ist es bedeutungslos; wenn es stimmt, ist es von unendlicher Bedeutung. Was es nicht sein kann: ein bisschen wichtig.»  C.S.Lewis

Ein seltsamer Reflex unter manchen Christen

In Afrika sind schon wieder 120 Christen von radikalen Muslimen hingerichtet ermordet worden. Grausam. Schlimm. Und nicht in den Nachrichten. Was sicher viele Gründe hat – es ist eben vor allem Afrika und kein Erste-Welt-Land und auf dem Auge ist Europa weiterhin blind. Wären 50 Christen in Christchurch beim Gottesdienst hingerichtet worden – der Aufschrei wäre nicht geringer gewesen als bei den 50 Muslimen. Warum gibt es keinen Aufschrei unter muslimischen Gruppen bei Attentaten auf Christen? Weil diese untereinander zersplittert und zerstritten sind und sich teilweise gegenseitig bekämpfen. EINE Haltung und Stimme zu Terroranschlägen – wie zum Beispiel in wichtigen Punkten die Kirchen und Freikirchen in Deutschland gemeinsam – wird dort schwer zu finden sein. Dieses häufige Schweigen muss bedauert werden, weil Schweigen immer Dulden bedeutet. Bei uns Christen scheint dieses Schweigen aber einen seltsamen Reflex auszulösen.
Heute ist wieder mal an verschiedenen Stellen zu lesen: 120 Christen ermordet – wo bleibt der Aufschrei der Muslime? Und dann füllen sich die Kommentarspalten mit Abgrenzung und Wut. Was soll dieses Vergleichen? Sollen Christen das Richtige nur tun (den Mund aufmachen), wenn andere es auch tun? Dieselbe Logik findet sich auch z.B. beim Bau von Moscheen. In der Türkei dürfen Christen auch nicht frei praktizieren – ist das ein Grund, dass Muslime in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden? (Was nicht ausschließt, radikalen Organisationen den Bau zu verbieten – aber bitte aus anderen Gründen)
Warum tun wir nicht einfach, was dran ist und lassen den Blick auf den Nächsten? Auf die Medien. Auf die Muslime. Auf was auch immer. Dieses Vergleichen hat drei Folgen und alle drei sind nicht wünschenswert: Entweder werden wir stolz, weil wir so ethisch und moralisch erhaben sind gegenüber anderen oder aber wir züchten Wut und Verachtung gegenüber denen, die nicht genauso toll handeln wie wir oder aber wir schließen aus dem Vergleich, dass wir nun auch die Berechtigung haben, zu schweigen, wenn z.B. Muslime ermordet werden. Alle drei Folgen sind Handlungen, die den Heiligen Geist schwächen. Also: Mund aufmachen, vergleichen bleiben lassen. Linke und rechte Hand sollten nicht voneinander wissen. Auch in dieser Sache. Christof Lenzen

Was ist denn das für ein Himmel, wo Hunde nicht erlaubt sind?

Ein alter Mann und sein Hund sterben bei einem Unfall. Die beiden finden sich danach auf einem schmutzigen langen Weg wieder und laufen ihn entlang. Auf beiden Seiten des Weges sind Zäune. Hinter den Zäunen sieht man schöne Wiesen und Waldstücke, genau so wie es ein Mensch mit seinem Hund liebt.

Sie laufen weiter und kommen an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe steht. „Willkommen im Himmel“ sagt diese. Der alte Mann ist glücklich und will
geradewegs mit seinem Hund eintreten.Doch der Türwächter stoppt ihn.

„Hunde sind hier nicht erlaubt, es tut mir leid, aber er darf nicht mit hinein!“
„Was ist denn das für ein Himmel, wo Hunde nicht erlaubt sind? Sagt der alte Mann. „Wenn er nicht hinein darf, dann bleibe ich mit ihm draußen. Er war sein ganzes Leben lang mein treuer Begleiter, da werde ich ihn doch jetzt nicht einfach zurücklassen“.

„Sie müssen wissen, was sie tun – aber ich warne Sie, der Teufel ist auf diesem Weg und wird versuchen Sie zu überreden, bei ihm einzukehren. Er wird Ihnen alles Mögliche versprechen aber auch bei ihm sind keine Hunde willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt nicht hier zurücklassen, dann bleiben Sie bis in alle Ewigkeit auf diesem schmutzigen, steinigen Weg“.

Der alte Mann geht mit seinem Hund weiter. Sie kommen an einen herunter getrampelten Zaun ohne Tor, lediglich mit einem Loch. Ein alter Mann steht darinnen. „Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde, dürfen wir einen Moment herein kommen und uns etwas in den Schatten setzen“?

„Aber natürlich, kommen Sie ruhig herein, dort unter dem Baum ist auch Wasser. Machen Sie es sich ruhig bequem!“ „Darf auch wirklich mein Hund mit hinein? Ein Mann dort unten an der Straße sagte mir, dass Hunde hier nirgends erlaubt sind.“

„Würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müsste?“

„Nein, mein Herr, darum bin ich auch nicht in den Himmel gekommen. Wenn dort Hunde nicht willkommen sind, da bleiben wir lieber bis in alle Ewigkeit auf dem Weg. Mit etwas Wasser und Schatten wären wir schon zufrieden. Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muss.“

Der Mann lächelt und sagt: „Willkommen im Himmel.“

„Das da unten war der Teufel, der alle Leute zu sich holt, die ein komfortables Leben haben möchten und dafür bereit sind, den treusten Begleiter ihres Lebens aufzugeben. Diese finden zwar bald heraus, dass es ein Fehler war, aber dann ist es zu spät. Die Hunde kommen hierher, die schlechten Menschen aber bleiben dort. Gott würde nie die Hunde aus dem Himmel verbannen!
Er schuf sie, um Menschen im Leben zu begleiten, warum sollte er daher beide im Tod trennen?“

(Verfasser leider unbekannt)

Strategie

‚Strategie’ setzt sich zusammen aus einer tiefen Unzufriedenheit mit dem, was ist, und einem deutlichen Gespür für das, was sein könnte. Sie beginnt mit der Empörung über den status quo und entwickelt sich zueiner ernsthaften Suche nach einer Alternative. Beide sind offensichtlich im öffentlichen Dienst Jesu. Er war ungehalten über Krankheit und Tod und den Hunger der Menschen, denn er spürte, daß diese Dinge der Absicht Gottes nicht entsprachen. Daher hatte er Mitleid mit den Betroffenen. Empörung und Mitleid sind ein kraftvolles Paar. Ohne sie gibt es keine Strategie und keine Leiterschaft.“ (John R.W. Stott)