Das postfaktische Zeitalter

„Das postfaktische Zeitalter begann nicht mit der neuen Rechten sondern mit der Abschaffung der objektiven Wahrheit durch die Postmoderne. Der Versuch, mitten in dieser „Alles-ist-relativ-und-subjektiv“-Stimmung neue moralisch unangreifbare Wahrheiten aufzubauen (z.B. die Unveränderlichkeit der Homosexualität bei gleichzeitig jederzeit fließendem Geschlecht/Gender) musste zwangsläufig wie eine Seifenblase platzen, weil durchschaubar inkonsequent und mit einer nicht mit Fakten untermauerten Arroganz gepaart. Exakt das Gleiche gilt in der Tat in der Theologie: Der Liberalismus hat verlässlich gültige biblische Wahrheiten abgeschafft und sich damit auch selbst jeglicher Argumentationsgrundlage beraubt, denn in der Theologie gibt es jenseits der Bibel keine verlässlichen Fakten, auf die man zeitlos gültige Standpunkte aufbauen könnte. Je mehr sich auch Evangelikale auf die Relativierung klarer biblischer Aussagen (wie z.B. die Ablehnung der Homosexualität) einlassen, umso mehr verlieren auch sie die Autorität, die man braucht, um die Kirche gesund prägen und einen zu können.“ Markus Till https://www.facebook.com/till4one

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