Sag Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen

„Sag Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine
Träume zunichte machen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben – ja vielleicht deinem Leben. Sie sind nicht Zufall.
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.“ Hélder Câmara
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Ohne Glaube nützt alles Leben und gutes Handeln nichts

Erstens muss man wissen, dass es keine guten Werke gibt außer denen, die Gott selbst geboten hat, so wie es auch keine Sünde gibt außer der, die Gott verboten hat. …

Zweitens: Das erste, höchste und alleredelste gute Werk ist der Glaube an Christus, … in diesem Werk müssen alle anderen Werke wurzeln und ihre Gutheit wie ein Lehen von ihm empfangen. …

Es ist eben kein Glaube, kein gutes Gewissen Gott gegenüber vorhanden. Darum fehlt den Werken der Kopf, und alles Leben und gutes Handeln nützt nichts.

… Da kennt er keinen Unterschied in den Werken, tut das Große, Lange, Viele so gern wie das Kleine, Kurze, Wenige und umgekehrt und all das mit fröhlichem, friedlichem, sicherem Herzen – als freier Mensch.

… nicht um Verdienste und Werke anzusammeln, sondern weil es ihm eine Lust ist, Gott auf diese Weise zu gefallen.

… Darum fängt der Glaube nicht bei den Werken an. Diese machen ihn auch nicht aus, sondern er muss aus dem Blut, den Wunden und dem Sterben Christi quellen und fließen.

Martin Luther. Von den guten Werken (1520). Vom ersten guten Werk nach dem ersten Gebot.
http://bibelkreis-muenchen.de/?p=4031

Bonhoeffer-Zitate

„Ich spüre übrigens immer mehr, wie alttestamentlich ich denke und empfinde, so habe ich in den vergangenen Monaten auch viel mehr A.T. als N.T. gelesen. Nur wenn man die Unaussprechlichkeit des Namens Gottes kennt, darf man auch einmal den Namen Jesus Christus aussprechen; nur wenn man das Leben und die Erde so liebt, daß mit ihr alles verloren und zu Ende zu sein scheint, darf man an die Auferstehung der Toten und eine neue Welt glauben; nur wenn man das Gesetz Gottes über sich gelten läßt, darf man wohl auch einmal von Gnade sprechen, und nur wenn der Zorn und die Rache Gottes über seine Feinde als gültige Wirklichkeiten stehen bleiben, kann von Vergebung und von Feindesliebe etwas unser Herz berühren.“ D. Bonhoeffer aus: Widerstand und Ergebung, 1983, S. 86

Die Menschen schätzen die Religion gering.

Die Menschen schätzen die Religion gering. Sie hassen sie und fürchten, dass sie wahr sei. Um dafür Abhilfe zu schaffe, muss man zunächst zeigen, dass die Religion keineswegs der Vernunft widerspricht. Sie verehrungswürdig machen, den Guten den Wunsch eingeben, dass sie sie wahr sein möge, und danach zeigen, dass sie wahr ist.
Blaise Pascal (1623-1662).